...und zu sehen wie das Gras wächst


Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht


Zeit ist in unserem hektischen Alltag oft ein begrenzender Faktor.

Heute nehmen wir uns alle Zeit der Welt, empfinden uns und das Grün um uns herum.

Können wir sehen wie das Gras wächst, können wir miterleben wie stetig sich ein Grashalm hervorschiebt?

Heute geben wir uns Muse, Geduld und Warten auf, solange bis das Grün in uns hineinwächst.

Eine grüne Meditation, ein grüner Geschmack, grüner Geruch, grashalmgrün, aufrecht, dem Wind hingegeben, lanzettlich, scharfrandig.

Eine Entdeckungsreise im Gras.


Samstag 11.5. 11h bis 14h Wiese auf dem Langenhard

 

 

 

 

Die Amsel schimpft mich aus den Federn


Früh unterwegs sein, vor den Anderen, vor dem Treiben der Welt aufbrechen. Die  Amsel weckt, die Vögel zwitschern.

Die Strasse, die Gasse liegt noch still. Es ist spannend so früh loszuziehen. Langsam den Ort verlassen, sich treiben lassen, ohne Ziel in den Morgen gehen.

Kein Gerede, kein Geräusch, das alles überwuchert, ruhig gehen, aufbrechen. Nichts anderes tun als gehen, keine Worte, Begriffe, Namen, Erklärungen, zuerst nur sehen. Füssgänger sein, nichts weiter.

Es sind die solide aufgesetzten Schritte, die Festigkeit des Bodens, die Erfahrung der eigenen Konsistenz. Schritt für Schritt in diesen anbrechenden Morgen gehen, Vertrauen in die Quelle der frühmorgendlichen Energie. Langsam setzt der Tag sich durch, mit einer ruhigen Gewissheit, ein natürlicher Anfang ohne Beunruhigung. Der Morgen, wie der Frühling mit dem Prinzip der Erneuerung des Ewigen.

Die Natur als eine ursprüngliche, nichtmenschliche Kraft erleben. Gespannt auf den Tag, auf das langsame Sichtbarwerden, mit Freude und Zuversicht, die Ewigkeit der Dinge empfinden, die immer wieder neu beginnt.

 

Jeden ersten Samstag im Monat, 5.05h, Treffpunkt am Waldkindergarten

ein Morgen im Schweigen

 

 

 

 

 

Medizinwanderung

 

"Wenn es denn kein anderes Leben gibt,gibt es zumindest eine andere Lebensweise." (T.Roethke)


Bei dieser „Wanderung“ sind Sie nur mit dem Notwendigsten draußen unterwegs. Sie erleben die Natur um sich herum und damit sich selbst. Das, was Sie an diesem Tag für sich entdecken, kann wie eine „Medizin“ wirken.

  Einzeln gehen Sie bei Sonnenaufgang raus. Ohne Ziele und Anforderungen, ohne Essen, mit ausreichend Wasser - leicht sind Sie unterwegs. Ihre "Medizin“ entfaltet sich am besten, wenn Sie sich gestatten so zu sein, wie Sie sind. Alles was Ihnen begegnet, darf geschehen - geben Sie sich frei.

  Ein Wanderstab, Wasser für einen Tag und eine offene Haltung sind Ihre Begleiter.  Lassen Sie sich ansprechen von der Natur draußen und Ihrer eigenen inneren Natur.

  Am Abend kehren Sie zurück, voll intensiver Erfahrungen. Am Lagerfeuer können Sie über ihren Tag erzählen, ihre "Medizin" entfalten und wirken lassen.


Termin nach Vereinbarung, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang,

nur in den Sommermonaten

am Abend eine Suppe am Lagerfeuer in meinem Garten inclusive, 60,-€

 

 

 


Tropfenregen

 

Eine Begegnung mit Tau


 



 

 

 

 

 

 

 

 


Der Feldweg | veronika.horstrup[at]gmx.de